Paris – das sind Notre-Dame, der Eiffelturm, der Louvre, die zahllosen Cafés und Bistros … und mehr als 28 Millionen Touristen pro Jahr.

Doch auf den ungewohnt stillen, fast zeitlos erscheinenden Bildern des Münchner Fotografen Christopher Thomas
findet man keinen einzigen von ihnen. Er fotografiert in den ganz frühen oder späten Stunden des Tages,
wenn er fast allein ist mit dieser Stadt, für die gleichermaßen gilt, was Marlene Dietrich einmal über sich gesagt hat:
„Ich bin zu Tode fotografiert worden“. Auf den Bildern von Christopher Thomas kann der Betrachter ein ganz neues,
nie gesehenes Paris entdecken: eine Stadt der Romantik, Träume und des Lichts, der Wunschbilder und nicht zu
stillenden Sehnsucht. Die im Zeitalter der Digitalfotografie fast anachronistisch erscheinende Polaroid-Technik,
mit der Christopher Thomas arbeitet, verleiht den Bildern die Anmutung einer längst vergangenen Zeit,
die Aura von wertvollen antiken Preziosen. So wie sein berühmter Vorgänger Atget, der Chronist des Paris’
um 1900 und Begründer seines fotografischen Mythos’, vermittelt Christopher Thomas heute im 21. Jahrhundert
ein ganz neues, eigenes Bild dieser alten und vielleicht schönsten europäischen Stadt.

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Christopher Thomas, 1961 in München geboren, Absolvent der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie,
arbeitet weltweit als Werbephotograph. Seine Photoreportagen für Geo, Stern, Süddeutsche Zeitung Magazin,
Merian und andere Zeitschriften wurden vielfach international ausgezeichnet. Als Künstler bekannt geworden
ist er mit dem Zyklus Münchner Elegien (2005). Seine Serien New York Sleeps (Prestel, 2008) Passion
(Prestel, 2010) und Venedig. Die Unsichtbare (Prestel, 2012) wurden in zahlreichen Galerien und Museen ausgestellt.
Christopher Thomas lebt und arbeitet in München.

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Das Buch ist erschienen im Prestel Verlag umfasst 160 Seiten und kostet 39,90€

Quelle Bilder: Prestel Verlag

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